Autor
Nicole Raven
Orthomolekulare Therapeutin
Artikel
Artikel von Nicole Raven
Omega‑Fettsäuren
Omega‑Fettsäuren gehören zu den Nährstoffen, zu denen besonders häufig Fragen gestellt werden. Sie spielen eine Rolle bei Energie, Herz, Gehirn und beim Gleichgewicht der Fette im Körper. Gleichzeitig gibt es viele Missverständnisse über den Unterschied zwischen Omega‑3, Omega‑6, Omega‑7 und Omega‑9, über Quellen wie Fisch, Algen und Krill sowie über die Auswahl eines passenden Nahrungsergänzungsmittels.
Magnesiumformen im Vergleich
Magnesium muss immer an ein anderes Molekül gebunden sein. Durch die Bindung an ein Salz oder eine Aminosäure wird Magnesium stabil, löslich und für die Einnahme geeignet. Diese Bindung bestimmt anschließend, wie gut sich die Verbindung im Darm löst und über welchen Weg sie aufgenommen wird.
Organisch gebundene Formen wie Citrat, Malat und Bisglycinat besitzen einen anderen Aufnahmeweg als anorganisch gebundenes Magnesiumoxid.
Magnesium-Auswahlhilfe
Was sollten Sie wissen, bevor Sie ein Magnesiumpräparat auswählen? Diese Informationen helfen Ihnen dabei, eine Entscheidung ausschließlich anhand der Zusammensetzung, der Qualität und der Angaben auf dem Etikett zu treffen.
Magnesium
Von allen Mineralstoffen erfüllt Magnesium die meisten Funktionen in unserem Körper. Mehr als 300 enzymatische Prozesse sind davon abhängig. Gleichzeitig gehört Magnesium zu den Mineralstoffen, deren Aufnahme bei einer westlichen Ernährungsweise häufig dauerhaft eher niedrig ist.
Magnesium in Lebensmitteln
Magnesium ist von Natur aus in vielen Lebensmitteln enthalten. Dennoch gehört es zu den Mineralstoffen, deren durchschnittliche Aufnahme über die westliche Ernährung unter den Referenzwerten liegt. Ein möglicher Grund dafür ist, dass moderne landwirtschaftliche Methoden den Magnesiumgehalt des Bodens und damit auch den Magnesiumgehalt von Nutzpflanzen beeinflussen können.
Was bedeutet Bioverfügbarkeit?
Auf einem Supplement‑Etikett steht, wie viele Milligramm oder Mikrogramm eines Nährstoffs pro Kapsel enthalten sind. Doch diese Zahl sagt nicht automatisch aus, wie viel davon Ihr Körper tatsächlich aufnimmt. Zwischen Einnahme und Wirkung liegt ein entscheidender Schritt: Bioverfügbarkeit.
Sie erklärt, warum zwei Produkte mit demselben Namen und derselben angegebenen Menge dennoch deutlich unterschiedlich sein können – und warum die chemische Form auf dem Etikett wirklich eine Rolle spielt.
Was sind Hilfsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln?
Wenn Sie die Zutatenliste eines Nahrungsergänzungsmittels lesen, stoßen Sie schnell auf Begriffe wie mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat oder Siliciumdioxid. Doch welche Funktion erfüllen diese Stoffe?
Dieser Artikel erklärt, was Hilfsstoffe sind, warum sie technisch notwendig sind und wie Sie sie auf dem Etikett erkennen.
Supplemente: auf nüchternen Magen oder zu einer Mahlzeit?
Wenn auf einer Supplement‑Verpackung steht: „Mit Wasser einnehmen“, stellt sich schnell die Frage: Wann genau ist das gemeint? Beim Frühstück, zwischendurch oder vor dem Schlafengehen? Zu einer Mahlzeit oder auf nüchternen Magen? Die Antwort hängt von der Art des Supplements ab – und die Wahl kann beeinflussen, wie gut Ihr Körper den Stoff verarbeitet.
Dieser Artikel gibt Ihnen einen praktischen Überblick pro Kategorie, damit Sie Ihre Routine bewusster planen können.
Timing von Sport‑Nahrungsergänzungsmitteln
In der Welt der Sporternährung wird häufig großer Wert auf das richtige Timing gelegt: den genauen Einnahmezeitpunkt vor, während oder nach dem Training. Bei einigen Supplementen spielt dieser Zeitpunkt tatsächlich eine Rolle. Bei anderen ist die tägliche, konsequente Einnahme deutlich wichtiger als der exakte Moment.
Nahrungsergänzungsmittel kombinieren: Was passt zusammen und was nicht?
Viele Menschen nehmen täglich mehrere Nahrungsergänzungsmittel ein – manchmal getrennt, manchmal gemeinsam. Dabei wird oft übersehen, dass sich Nährstoffe gegenseitig beeinflussen können. Manche Kombinationen verstärken ihre Wirkung, andere konkurrieren im Darm um denselben Aufnahmeweg, sodass letztlich weniger von beiden aufgenommen wird, als man erwarten würde.
Dieser Artikel bietet einen praktischen Überblick über die wichtigsten Duos und Trios – sowohl die günstigen als auch die weniger günstigen Kombinationen.
Bio vs. konventionell: Wann macht es einen Unterschied?
Bio oder konventionell? Ist Bio immer die bessere Wahl? Und spielt dieser Unterschied bei Nahrungsergänzungsmitteln dieselbe Rolle wie bei Lebensmitteln?
In diesem Artikel erfahren Sie, worin sich biologische und konventionelle Rohstoffe bei Nahrungsergänzungsmitteln unterscheiden, wann dieser Unterschied relevant ist und wann er weniger ins Gewicht fällt.
Nährstoffe, die zusammenwirken und sich gegenseitig aktivieren
Nährstoffe können sich gegenseitig aktivieren, transportieren oder ineinander umwandeln. Oft ist die Kombination, in der ein Nährstoff aufgenommen wird, wichtiger als die Menge selbst.
Dieser Artikel erklärt Synergien: das Zusammenspiel zwischen Nährstoffen, bei dem das Ganze mehr bewirkt als die Summe seiner Teile. Sie erfahren, welche Kombinationen auf Produktetiketten erkennbar sind und wie Sie diese in Ihrer eigenen Routine nutzen können.
Wirken meine Nahrungsergänzungsmittel? Was eine Blutuntersuchung zeigt – und was nicht
Immer mehr Menschen lassen ihre Blutwerte untersuchen, um herauszufinden, ob die Einnahme ihrer Nahrungsergänzungsmittel den gewünschten Effekt hat. Das klingt zunächst logisch. Eine Blutuntersuchung ist jedoch nicht bei jedem Nährstoff gleichermaßen aussagekräftig. Bei manchen Nährstoffen liefert sie wertvolle Informationen. Bei anderen lässt sich anhand der Blutwerte nicht zuverlässig beurteilen, ob die Einnahme den gewünschten Effekt hat. Wer diesen Unterschied kennt, kann unnötige Untersuchungen und Fehlinterpretationen vermeiden.
Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente — Was Sie wissen sollten
Nahrungsergänzungsmittel sind keine neutralen Stoffe. Sie enthalten pharmakologisch aktive Verbindungen, die die Aufnahme, Wirkung oder den Abbau von Medikamenten beeinflussen können — und umgekehrt.
Dieser Überblick zeigt die häufigsten Kombinationen, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Die innere Uhr Ihres Körpers: wann nehmen Sie was?
Ihr Körper arbeitet nicht den ganzen Tag im gleichen Tempo. Organe, Hormone und Verdauung folgen einem inneren Rhythmus, der sich alle 24 Stunden wiederholt — dem sogenannten zirkadianen Rhythmus. Dieser Rhythmus beeinflusst nicht nur, wann Sie sich müde oder wach fühlen, sondern auch, wann Ihr Körper bestimmte Stoffe am effizientesten verarbeitet.
Wer diesen Rhythmus versteht, kann gezielt Momente wählen, in denen der Körper besonders empfänglich für Nahrungsergänzungsmittel ist. Es geht nicht um eine grundlegende Veränderung Ihrer Routine, sondern um bewusstere Entscheidungen beim Einnahmezeitpunkt.